GDI-Südhessen

Das Projekt "Geodateninfrastruktur Südhessen"

Das Projekt zur Konzeption und zum Aufbau der Geodateninfrastruktur für Südhessen (GDI-Südhessen) als regionales Modul der Geodateninfrastruktur in Hessen (GDI-HE) sorgt für verwaltungsübergreifenden Austausch und Anwendung von Geoinformationen im Interesse der Kommunalverwaltung, Bürger sowie anderer Verwaltungs- und Wirtschaftsunternehmen in der Region. Das Projekt ist im April 2005 seitens des Hessischen Landesamtes für Bodenmanagement und Geoinformation (HLBG) in Zusammenarbeit mit dem Institut für Kommunale Geo-Informationssysteme e.V. (IKGIS) initiiert worden. Das Ergebnis dieser Vorstudie wurde im nachfolgenden Projektbericht zusammenhestellt.

Inhalt dieses Dokuments ist die Durchführung der Vorstudie zur Realisierung der GDI-Südhessen. Die Grundlage der hier dargelegten Ergebnisse bildet eine Befragung, welche durch das IKGIS im südhessischen Raum durchgeführt wurde. Zu den befragten Institutionen gehörten Vertreter der unterschiedlichen Verwaltungsebenen (Kommune, Landkreis, Regierungspräsidium), aber auch Vertreter aus dem Wirtschaftsbereich.

Es folgte ein vom HLBG finanziertes und vom IKGIS wissenschaftlich begleitetes Projekt zur Schaffung einer (kommunalen) Geodateninfrastruktur in Südhessen mit potenziellen Teilnehmern an einer solchen Infrastruktur. Über drei Jahre (2005 - 2008) wurde auf freiwilliger Basis mit den Partnern ein Konzept entworfen, wie eine solche Infrastruktur aufgebaut werden könnte und sollte.

Ergebnisse der gemeinsamen Arbeit wurde in "Rahmenpapieren" festgehalten:

Die Kooperationspartner

schlossen sich am 01.01. 2009 zur dauerhaften "Arbeitsgemeinschaft Geodateninfrastruktur Südhessen" zusammen, um im kommunalen Bereich Kompetenzen aufzubauen, Erfahrungen in der Zusammenarbeit zu gewinnen und erste beispielhafte Realisierungen umzusetzen.

In der Präambel zum Kooperationsvertrag ist vermerkt:

"Ziel einer Geodateninfrastruktur (GDI) ist es, den Austausch und die gemeinsame Nutzung von Geoinformationen zu optimieren. Durch die mittlerweile bestehenden Möglichkeiten des internetbasierten Einsatzes von Daten, Diensten und Anwendungen ergeben sich vielfältige Chancen, das Wert-schöpfungspotenzial der vorhandenen Daten sowohl innerhalb der eigenen Verwaltung aber auch über Verwaltungsgrenzen hinweg unter Verwendung von standardisierten Technologien einer GDI zu erhöhen. Im Weiteren werden sich neue Anforderungen aus der Umsetzung der Richtlinie 2007/2/EG zur Schaffung einer Geodateninfrastruktur in der Europäischen Gemeinschaft (INSPIRE) in Landesrecht ergeben. Hierdurch werden alle öffentlichen Stellen verpflichtet, die digital vorliegenden relevanten Daten „INSPIRE-konform“ bereitzustellen. Die Landkreise, (kreisfreie) Städte und Gemeinden sowie die Planungsverbände erheben, nutzen und pflegen eine Vielzahl an Geofachdaten im Rahmen der Erfüllung ihrer jeweiligen Fachaufgaben. Dabei verwenden sie als amtliche und gemeinsame Grundlage die Geobasisdaten der Hessischen Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation (HVBG). Die HVBG ist neben der Bereitstellung der Geobasisdaten auch für den Aufbau, den Betrieb und die Weiterentwicklung von zentralen Komponenten der GDI-Hessen sowie der damit verbundene Beratung und Unterstützung innerhalb der hessischen Landesverwaltung zuständig. Durch eine intensive Zusammenarbeit auf kommunaler Ebene wird die Möglichkeit gesehen, die verteilt vorhandenen Kompetenzen zu bündeln und Synergieeffekte beim Aufbau einer regionalen GDI zu erreichen. Die Beteiligung der HVBG konzentriert sich unter Wahrung der kommunalen Selbstverwaltung auf eine beratende und unterstützende Rolle. Die Arbeitsgemeinschaft ist das Ergebnis eines seit 2005 laufenden Projektes, welches dazu diente, im kommunalen Bereich Kompetenzen aufzubauen, Erfahrungen in der Zusammenarbeit zu gewinnen und erste beispielhafte Realisierungen umzusetzen. Die Kooperationspartner überführen jetzt die erfolgreiche Projektarbeit in dauerhafte Strukturen. Aus diesem Grund vereinbaren die Partner die gemeinsame Gründung der „Arbeitsgemeinschaft Geodateninfrastruktur Südhessen“ nach Maßgabe der folgenden Abschnitte ..."

Weitere Informationen erhalten Sie bei der

Arbeitsgemeinschaft GDI-Südhessen
Geschäftsstelle
c/o Amt für Bodenmanagement Heppenheim
Odenwaldstraße 6 . 64646 Heppenheim
T. 06252 127-8901
F. 06252 127-8090
E-Mail: info@gdi-suedhessen.de

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